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strohhalm.org / Forum / Forenübersicht / Barrierefreiheit / Nachricht 1611 lesen

Behinderung ist die mangelnde Fähigkeit, mit schlechtem Design umgehen zu können

  1. Behinderung ist die mangelnde Fähigkeit, mit schlechtem Design umgehen zu können

    timcn.+1 -0.29. Oktober 2006, 15:36

    Sehr interessant ist auch die Präsentation, aus der dieser Ausspruch stammt: externer Linkhttp://tomascaspers.de/…/accessiblemedia-bf20.pdf

    Antworten [/forum/index.php?topic=1611&strukturid=1611&action=newEntry]

  2. Re: Behinderung ist die mangelnde Fähigkeit, mit schlechtem Design umgehen zu können

    drwitt.+0 -0.31. Oktober 2006, 17:04

    Danke timcn, das ist mal ein echt interessantes Fundstück.

    Dass unobtrusive JS weniger barrierefrei sein können als im Markup notierte Eventhandler, habe ich bisher noch nicht bedacht. Bin auch gar nicht auf die Idee gekommen, das mal in Betracht zu ziehen. Hat einer von Euch Erfahrungen, wie man vor diesem Hintergrund "state-of-the-art" Webseiten macht, die den Benutzer zB über AJAX-Veränderungen nicht nur visuell informieren?

    Grüße

    Carsten.

    Antworten [/forum/index.php?topic=1611&strukturid=1611&action=newEntry]

  3. Re: Behinderung ist die mangelnde Fähigkeit, mit schlechtem Design umgehen zu können

    wurstbrot.+0 -0.31. Oktober 2006, 17:37

    [drwitt:]
    Dass unobtrusive JS weniger barrierefrei sein können als im Markup notierte Eventhandler

    Wo liest du das denn raus? Hab ich das überlesen? Alles, was ich finde ist, dass inobtrusives JavaScript noch lang keine Barrierefreiheit ausmacht. Das ist klar, weil die meisten Screenreader heute JavaScript unterstützen. Aber dass inobtrusiv schlechter sein soll kann ich da irgendwie nicht rauslesen.

    Zur Problematik. Ich hatte vor mehreren Monaten mal einen Screenreader-Hersteller angeschrieben und angefragt, was Sie für die Entwicklung von RichMedia-Anwendungen empfehlen würden und ob es nicht sinnvoll wäre, dem Entwickler zu helfen, indem sie entsprechende Funktionen zur Verfügung stellen würden (z.B. speak("Ihre Änderung war erfolgreich")). Leider kam nie eine Antwort. Das Problem an den Screenreadern ist, dass sie langsam schlechten Code besser verstehen als sauberen. Meiner Meinung nach wirklich ärgerlich!

    Wurstbrot

    Antworten [/forum/index.php?topic=1611&strukturid=1611&action=newEntry]

  4. Re: Behinderung ist die mangelnde Fähigkeit, mit schlechtem Design umgehen zu können

    timcn.+0 -0.31. Oktober 2006, 17:57

    Das Verwenden von Event-Handlern macht eine Seite noch lange nicht barrierenbehaftet. Andersrum macht das Verwenden von JavaScript, dass seine Trigger "unobtrusive" an die DOM-Elemente heftet noch lange keine barrierefreie Seite.

    Der Gedanke hinter dem unaufdringlichen JS ist folgender: Eine Seite ist komplette ohne JavaScript vollständig benutzbar. Wenn der Benutzer allerdings JavaScript aktiviert hat, bekommt er zusätzliche Annehmlichkeiten (z.B. alle Checkboxen markieren, per XMLHttpRequest Einstellungen ändern oder Seitenbereiche aktualisieren, …). Wenn eine Seite ohne das JS nicht funktioniert, ist das nicht "unobtrusive".

    Antworten [/forum/index.php?topic=1611&strukturid=1611&action=newEntry]

  5. Re: Behinderung ist die mangelnde Fähigkeit, mit schlechtem Design umgehen zu können

    drwitt.+0 -0.31. Oktober 2006, 18:17

    Hi wurstbrot,

    Folgendes Szenario ist denkbar: Auf einer Seite ohne Börenkurse sollen Börsenkurse schick eingeblendet werden. Dies geschieht "on click", wenn der User auf den entsprechend präparierten Link klickt. Meine bisherige, offenbar nicht ausreichende, Praxis sah so aus: Der Link zeigt per href auf die eigens eingerichtete Unterseite mit den Börsenkursen (oldschool), und der onclick-handler fängt das Ereignis ab, blendet per Callbackfunktion die Kurse ein und würgt den href ab - Das alles unter der Annahme, daß Reader das JS ignorieren - also: Kein JS, kein AJAX, alles oldschool, alles paletti.

    Nun dachte ich, sitzt da der Benutzer, blind, klickt auf den Link und freut sich, daß er sooo leicht zu seinen Bördenkursen gekommen ist. Daß aber Screenreader den onclick-Handler durchaus raffen können, dann den Eventhandler ausführen (oder dies versuchen), hab ich nicht bedacht. Die Fragen sind nur: Wie weit können sie die neuartigen JSON-Notationen Marke "Prototype" mit Enclosures usw. korrekt ausführen, und wieweit kapiert ein Reader, daß sich auf der Seite etwas für den Benutzer relevantes abgespielt hat und er diesem Bescheid sagen sollte? Wie kann ich den Reader anweisen, hey, sag mal Bescheid? mit Element.focus() o.ä.? Mit alert()?

    Hier meine Quellen:

    Folie 43:

    Wenn Screenreader, Lupenprogramme und ähnliche kein JavaScript unterstützen würden, dann wäre dieser Ansatz in Ordnung. Sie tun es aber, und in aktuellen Versionen sogar ziemlich intensiv. […]

    Folie 44:

    Moderne Hilfsmittel verstehen sogar die verpönten obmouseover und onklick-Events und machen diese per Tastatur zugänglich […] Probleme haben Hilfsmitel jedoch mit moderneren Formen des DOM-Scripting und AJAX, besonders wenn Inhalte ausgetauscht werden, die in der linearen Abfolge hinter dem gegenwärtigen Punkt des Nutzers liegen

    .

    Grüße

    Carsten.

    P.S./OT: Ist echt verrückt, je tiefer man in solche Materie einsteigt, desto mehr weiß man, daß man nichts weiß. Komisch, nicht?

    Antworten [/forum/index.php?topic=1611&strukturid=1611&action=newEntry]

  6. Re: Behinderung ist die mangelnde Fähigkeit, mit schlechtem Design umgehen zu können

    Ingo.+0 -0.31. Oktober 2006, 19:37

    Hi,
    was sind denn

    [drwitt:]
    obmouseover und onklick-Events

    ? ;-)
    Gruß
    Ingo

    Antworten [/forum/index.php?topic=1611&strukturid=1611&action=newEntry]

  7. Re: Behinderung ist die mangelnde Fähigkeit, mit schlechtem Design umgehen zu können

    wahsaga.+0 -0.31. Oktober 2006, 21:09

    [drwitt:]
    Nun dachte ich, sitzt da der Benutzer, blind, klickt auf den Link und freut sich, daß er sooo leicht zu seinen Bördenkursen gekommen ist. Daß aber Screenreader den onclick-Handler durchaus raffen können, dann den Eventhandler ausführen (oder dies versuchen), hab ich nicht bedacht.

    Dann biete ich ihm doch zu Anfang 'ne Checkbox an, mit der er AJAX "abbestellen" kann - und speicher mir diese Wahl in einen Keks.
    (Klar, im Moment muss ich ihm vielleicht auch noch Erklärung anbieten, was AJAX ist und warum das im Screenreader vielleicht weniger gut kommt.)

    was sind denn obmouseover und onklick-Events

    obmouseover ist entweder der Event eines zweifelnden Browsers, der gar nicht glauben kann, dass der Nutzer den Mauszeiger wirklich über ein Element geführt hat - oder Madame kauft ihre Tampons neuerdings im Onlineshop von schlecker.com …

    Antworten [/forum/index.php?topic=1611&strukturid=1611&action=newEntry]

 
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